Didgeridoo

Der archaische australische Didgeridoo – "der Didgeridoo" - ist traditionell der männlichen Energie des Kosmos zugeordnet. Er ist männlich (der Phallus eines Ahnen oder eine maennliche Gottheit für sich selbst), wird angeblich seit mehr als 7000 Jahren von den Stämmen in Arnhemland (östlich von Darwin) benutzt – nur dort!!! Nirgendwo anders in Australien wurde Didgeridoo gespielt – auch das Wort Didgeridoo gibt es in keiner Ureinwohnersprache. "Didgeridoo" ist eine Bezeichnung, die von den Weißen kommt. es gibt von den Ureinwohnern über 15 Namen. Die gebräuchlichsten sind "Yidaki" und "Wonga" – am meisten verbreitet ist Yidaki.

Read more...

Zur Bemalung und Herstellung

Traditionell war es ein Ritual. Das Suchen des geeigneten Baumes, das Abklopfen um zu hören ob er hohl ist und das Umschneiden. Sowie alle weiteren Schritte waren von Gesang und Ritual begleitet.
Heute fahren die Weißen "Cutter" mit RangeRovers in die Gebiete, für die sie die Lizenz haben und holen Anhänger bzw. Lkw voll Didgeridoos aus dem Busch. Für gut ausgehöhlte müssen sie schon einige Tage (bis Wochen) unterwegs sein. 80 bis 90% müssen nachträglich Innen ausgearbeitet werden.

Read more...

Bemalungen

traditionell hatte die Bemalung mit der Entstehungsgeschichte des Instruments zu tun. d.h. Erlebnisse oder dreamings (intuitive Erfahrungen) während der Suche nach dem geeigneten Rohling und dem "Ernten" desselben.

Es gibt zwei Hauptstilrichtungen: a) Strichbemalungen – das Motiv setzt sich aus feinen Linien zusammen. b) Sogenannte Röntgenbilder - Tiere und Menschen werden nicht nur durch ihre von Außen sichtbare Form dargestellt, sondern auch die inneren Organe sind abgebildet. Das sind die beiden Stilrichtungen, die in der traditionellen Herkunftsgegend des Yidaki verwendet wurden. Die dritte Hauptstilrichtung australischer Malerei – die Punktmalerei – kommt aus Zentralaustralien und hat traditionell mit Yidakis nichts zu tun.

Read more...